Beschreibung der Stadt AKITA


Last update:04.01.1998


[AKITA a la carte] [Choronik der Stadt] [Das Wappen der Stadt] [Stadt Baum] [Stadt Blume] [Lage und Flaeche]


AKITA a la carte

Die Stadt AKITA liegt ungefaehr in der Mitte der gleichnamigen Praefektur, grenzt nach Osten an den Reiho-Taiheiberg des Dewa-Gebirgszuges an und dehnt sich im Westen zum japanischen Meer aus, wo man herrliche Sonnenuntergaenge bewundern kann.
Der Slogan dieser Stadt lautet Glaenzende Nordstadt AKITA, eine Stadt voll lebendiger Natur, deren Bewohner sich in menschenfreundlicher Stadtgestaltung frei entfalten koennen.
osumiyagura Die Praefekturhauptstadt AKITA ist mit um 314.000 Einwohnern nach der Stadt Sendai die Stadt Nr. 2 im Tohokugebiet. Seit alters her ist die Stadt beruehmt fuer ihren Qualitaetsreis und koestlichen Reiswein. Wer AKITA hoert, denkt an AKITA-Schoenheit, ein Ausdruck, der auf die vielen schoenen Frauen dort zurueckzufuehren ist. akitafuki Ein Viertel der Bevoelkerung der Praefektur lebt in der Stadt AKITA. Ein Drittel der allgemeinen Produktion der Praefektur sowie des Nordtohokugebietes ist in dieser Stadt konzentriert. Ueber ein Siebtel der Arbeitnehmer sind in Handels- oder Dienstleistungsberufen beschaeftigt, wodurch der starke Handelscharakter der Stadt gepraegt wird.
senshu koen Im tradionellen Gewerbsbereich, der sich auf die reichhaltigen Materialquellen der Praefektur stuetzt, bluehen der Holzhandel, die Herstellung von Holzarbeiten, Pulpenherstellung, Nichteisenmetallherstellung und Reisweinproduktion. Im Laufe der letzten Jahre kam durch Anwerbung neuer Firmen auch die sich nun erweiternde Elektrobranche dazu. Der Produktionsumsatz liegt bei 354.600.000 Yen, der Handelsumsatz betraegt 1.849.300.000 Yen. AKITA gehoert, was die Verbraucherendpreise betrifft, landesweit zu den 10 niedrigsten Praefekturstaedten und ist besonders stolz darauf, die niedrigsten Lebensmittelpreise zu haben. ginsen zaiku
Von den drei groessten Sommerfesten der Tohokuregion findet in AKITA das Fest Kanto statt. Dies ist ein Erntedankfest, zu dessen Anlass gleichnamige Kanto hergetellt werden. Dabei handelt es sich um riesige Reisaehren, an denen beiderseitig 46 Laternen befestigt werden. Es ist spannend zu beobachten wie so ein Kanto, der 12 m hoch und 50 kg schwer ist, von einem Traeger durch die Strassen getragen wird, indem er den Kanto mit bewundernswerter Geschicklichkeit vom Handteller zur Stirn, zur Schulter und zur Huefte balanciert. Jedes Jahr zur Dauer des Festes vom 4. bis 7. August kann man in der Stadt 200 Kanto bewundern. kanto Sehr wichtig fuer die Stadt ist der Reiswein. Es gibt im Stadtgebiet 8 Weinlager. Von mild bis herb kann man verschiedene Geschmacksrichtungen geniessen. Typische Suppengerichte der Gegend sind z.B. Kiritanpo-Suppe, eine Art Gemuesesuppe mit kleinengebratenen Knoedeln (Tanpo) auf Zederholzspiessen, die aus frisch geerntetem Reis hergestellt werden. Eine andere beliebte Suppe ist eine Fischsuppe (Shottsuru-Suppe) aus dem sog. Sandfisch (Hatahata). kiritanpo Andere Spezialitaeten der Stadt sind Seidenstoffe (AKITA-Hachijo) mit Naturfarbendruck (Kusakizome). Fukizuri nennt man ein seh huebsches Stoff- und Papierdruckmuster der Blaetter einer japanischen Butterblumenart. Zur Herstellung eines besonderen Mosaiks (Kabazaiku) verarbeitet man u.a. die Rinde des Bergkirschbaumes (Yamazakura), was einen besonderen Effekt hat. Echtes Silber wird mit 0.1mm Durchmesser wie ein Silberfaden zu feinsten Silberwaren (Ginsenzaiku) verarbeitet, und es gibt rote Lackwaren (Ikomamuri) nach Okinawaart.

Chronik der Stadt

Die Geschichte AKITAS beginnt im Jahr 1602. In diesem Jahr fand die Schlacht bei Sekigahara statt, wobei sich der Feldherr Satake Yoshinobu von Hitachi-Oota in der Praefektur Ibaraki durch seine neutrale Haltung beim Shogun Tokugawa Ieyasu unbeliebt machte und sich deshalb auf Befehl im heutigen AKITA niederlassen musste. Danach drang Yoshinobu in das Schloss des Feldherrn Ando bei Tsuchizaki ein. Im selben Jahr (1604) jedoch wurde es ihm dort zu eng, und er erbaute im Wald zu Yadome (im heutigen Senshupark) ein neues Schloss und liess die Umgebung als Wohngebiet umgestalten. Dadurch war der Grundstein fuer die Entwicklung der Stadt AKITA gelegt.

AKITA erhielt im Jahr 1889 Stadtrecht, und im Jahr 1989 wurde das 100-jaehrige Jubilaeum glanzvoll gefeiert. Zu diesem Anlass wurde im Senshupark ein alter Wachtturm (Osumiyagura) wiederhergestellt. Seit April 1997 ist die Stadt die lebendige Metropole der Praefektur, in die im Laufe der Jahre die folgenden Stadtteile eingegliedert wurden:

April 1889 Erhaltung des Stadtrechtes April 1924 Eingliederung der Stadt Ushijima April 1926 Eingliederung des Dorfes Kawashiri Maerz 1933 Eingliederung des Dorfes Asahikawa April 1941 Eingliederung der Stadt Tsuchizaki-Minato, des Dorfes Terauchi, des Dorfs Hiroyamada, der Stadt Araya Oktober1954 Eingliederung der Doerfer Taihei,Sotoasahikawa,Nijima,Shimoshinjo,Kamishiro,Hamada,Toyoiwa,Niida, Yotsugoya, Kamikitate, Shimokitate, Shimohama Januar 1955 Eingliederung eines Teils des Dorfes Kanaashi April 1997 Grossstadt
  • April 1889 Erhaltung des Stadtrechtes
  • April 1924 Eingliederung der Stadt Ushijima
  • April 1926 Eingliederung des Dorfes Kawashiri
  • Maerz 1933 Eingliederung des Dorfes Asahikawa
  • April 1941 Eingliederung der Stadt Tsuchizaki-Minato, des Dorfes Terauchi, des Dorfs Hiroyamada, der Stadt Araya
  • Oktober1954 Eingliederung der Doerfer Taihei,Sotoasahikawa,Nijima,Shimoshinjo,Kamishiro,Hamada,Toyoiwa,Niida, Yotsugoya, Kamikitate, Shimokitate, Shimohama
  • Januar 1955 Eingliederung eines Teils des Dorfes Kanaashi
  • April 1997 Grossstadt

Das Wappen der Stadt

yadome Yadome Es heisst Yadome, stellt eine Zielscheibe mit Pfeil dar und wurde im Jahr 1928 als Wappen der Stadt festgelegt. Die Zielscheibe ist auf quadratischem Grund; das Quadrat gibt die Bedeutung Feld aus dem Wort AKITA wieder (ta = Feld). Yadome ist ausserdem ein anderer Name des Schlosses Kubota des ehemaligen regionalen Feldherrn Satake.

Stadtbaum

keyaki Zelkova

Stadtblume

satsuki Azalee Die Wahl der Azalee ist auf einen Vorschlag des Zeitungsverlages Mainichi Shimbun zurueckzufuehren, woraufhin in 8 Staedten der Praefektur unter der Leitung eines Praefekturkomittees um eine Stadtblume geworben wurde.
Man entschied sich fuer die Azalee, weil der erste Anfuehrer des Akitaklans, Satake Yoshinobu, diese Blume von seinem alten Herrensitz in Mito (Ibaraki) zum Anlass seiner Gebietsversetzung mitgebracht hatte und sie mit Sorgfalt pflegte. Ausserdem gefiel die elegante Gestalt der Blume.

Lage und Flaeche

Adresse des Rathauses: Sanno 1-chome 1-1 140 Grad oestliche Laenge, 39 Grad westliche Laenge
Flaeche: 906.09 Quadrat km, Peripherie: 126,6 km
Gebiet Aeusserer Osten Sasamorigebirge 140,19 Laengengrad Ost-West etwa 23.18 km
Aeusserer Westen Meereskueste bei Shimoshinjo-Nakano 140,12 Laengengrad
Aeusserer Sueden Meereskueste bei Shimohama-Fukuyamaminami 39,34 Laengengrad Nord-Suedlaenge 34 km
Aeusserer Norden Kamishinjogebirge 39,52 Laengengrad
Meereshoehe hoechste Stelle Taiheigebirge 1.170,6 m
niedrigste Stelle Japanisches Meer 0 m

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